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Home > Sozialdienste > Menschen mit Behinderung > Wohneinrichtungen TRAYAH Bruneck
Im Wohnhaus leben Menschen mit einer geistigen Behinderung, die keine Familie haben, aber auch solche, die einer Arbeit nachgehen und nicht täglich zu ihrer Familie zurückkehren können. Im Wohnhaus ist auch die Tagesstätte für Personen mit einer Mehrfachbehinderung untergebracht. Um Familien und Angehörige zu entlasten (die etwa einer beruflichen Tätigkeit nachgehen), können Menschen mit einer geistigen Behinderung tagsüber in die Tagesstätte gebracht werden, wo sie von ErzieherInnen und Sozialbetreuer betreut werden. Am Abend kehren sie in ihre Familie zurück. Schwerpunkte der Arbeit im Wohnhaus sind:
Zielgruppe sind Frauen und Männer (bis 57 Jahren) mit Einschränkungen im kognitiven, sensoriellem, motorischen, emotionalen Bereich, die die Voraussetzungen zu einer selbständigen Lebensbewältigung grundsätzlich besitzen (in allen Bereichen, u. zwar Wohnen, Arbeit, Freizeit), aber momentan einen teilweise geschützten Rahmen brauchen. Es besteht keine zeitliche Aufenthaltsbegrenzung. Ziel in der Kleinwohnung ist es, trotz der vorhandenen Fertigkeiten, Kompetenzen und Automomie momentan noch einen geschützten Rahmen mit wenig Betreuung zu bieten und auf diese Weise das selbsständige Wohnen in einer eigenen Wohnung zu unterstützen.
Zielgruppe der Trainingswohnung sind Männer und Frauen (bis 57 Jahre) mit Einschränkungen im kognitiven, sensoriellen, motorischen und/oder emotionalen Bereich), deren Wunsch es ist selbständig zu wohnen und dazu noch ein spezielles Training benötigen. Oberstes Ziel in der Trainingswohnung ist es, dass die Bewohner innerhalb eines Zeitraumes von 2 Jahren die Autonomie, die Unabhängigkeit und die Reifung erreichen und die notwendigen Fertigkeiten erwerben, die es ihnen ermöglichen mit oder ohne Unterstützung der territorialen Dienste in der eigenen Wohnung zu leben.
Die Tagesförderstätte ist ein Angebot tagsüber für volljährige Frauen und Männer (bis 59 Jahre) mit Mehrfachbehinderung und individuellen Verhaltensmerkmalen, die auf intensive Betreuung, Aufsicht und Pflege angewiesen sind. Nicht aufgenommen werden Menschen, die intensive medizinische und krankenpflegerische Leistungen benötigen. Durch die Unterbringung im Wohnhaus hat man einen fließenden Übergang zwischen Wohn- und Tagesförderung geschaffen. Das stellt ein ganzheitliches Betreuungs- und Förderkonzept sicher. Der mehrfachbehinderte Mensch wird in fließendem Übergang in seinem Lebensabläufen begleitet.