Abschlussfeier „Hond in Hond – Freizeit mitnondo“

Gemeinsame Zeit schenkt Begegnung und stärkt Inklusion

Am Mittwochvormittag, 13. Mai,  fand im UFO Bruneck der feierliche Abschluss des Projekts „Hond in Hond – Freizeit mitnondo“ statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus mehreren Oberschulen des Pustertals blickten gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung oder Migrationshintergrund, Lehrpersonen, Eltern und der Projektgruppe auf ein gelungenes Projektjahr zurück.

Seit mittlerweile elf Jahren steht „Hond in Hond“ für gelebte Begegnung und gegenseitige Unterstützung. Sechs Schulen, 38 begleitete Kinder und Jugendliche sowie 87 engagierte Schülerinnen und Schüler, die ihre Zeit schenken, haben das Projekt im laufenden Jahr mit Leben gefüllt. Unterstützt wurde die Initiative von 19 Sponsorbetrieben.

Organisiert wird „Hond in Hond“ von einer breit aufgestellten Planungsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern des Pädagogischen Beratungszentrums, des AEB, mehrerer Oberschulen im Pustertal und der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Pustertal. Ziel ist es, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, durch gemeinsame Freizeitaktivitäten andere Lebensrealitäten kennenzulernen und soziale Verantwortung zu übernehmen.

In seinem Grußwort betonte der Direktor der deutschen Bildungsdirektion Gustav Tschenett die zentrale Bedeutung von Begegnung: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“ Das Projekt zeige eindrucksvoll, dass beide Seiten davon profitieren und wertvolle Erfahrungen für ihr weiteres Leben mitnehmen.

Auch der Präsident der Bezirksgemeinschaft Pustertal, Robert Alexander Steger, hob hervor, dass der Austausch eine große persönliche Bereicherung darstelle und den eigenen Horizont nachhaltig erweitere.

Stellvertretend für die Schulführungskräfte der beteiligten Schulen (Oberschulzentrum Sand in Taufers, Oberschulzentrum Stern, SOWIGYM Bruneck, Sprachen- und Realgymnasium Bruneck, TFO Bruneck und WFO Bruneck) unterstrich die Direktorin des Sprachen- und Realgymnasiums Bruneck, Martina Stifter die gesellschaftliche Relevanz des Projekts. „Hond in Hond“ zeige, wie wichtig es sei, Inklusion aktiv zu leben – gerade in einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft. Begegnungen wie diese stärken das Verständnis füreinander und fördern ein respektvolles Miteinander von klein auf.

Neben den offiziellen Worten gaben Schülerinnen und Schüler persönliche Einblicke in ihre Erfahrungen. Viele beschrieben die gemeinsamen Treffen als besondere Momente, auf die sie sich stets freuten und die sie nachhaltig prägen.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Matthias, Andreas und Felix. Mit ihrem Trio „Die lustigen Burschen“ sorgten sie für einen festlichen Rahmen und gute Stimmung.

Zum Abschluss konnten alle Beteiligten bei einem leckeren Buffet, bereitgestellt von der Landeshotelfachschule und dem Sozialzentrum Trayah, zusammenkommen und sich austauschen.

„Hond in Hond“ macht deutlich, wie wertvoll es ist, Zeit miteinander zu teilen. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer offenen, solidarischen und inklusiven Gesellschaft – und soll auch im kommenden Schuljahr fortgeführt werden.


GruppenfotoGruppenfoto bei der Abschlussfeier

Die drei lustigen BurschenDie "drei lustigen Burschen"

PublikumGelungener Projektabschluss

14.05.2026

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