Gelungenes Projekt zur Arbeitsbeschäftigung

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Eine Bereicherung für alle Beteiligten

Der soziale Dienst Arbeit +, der Bezirksgemeinschaft Pustertal informiert, berät und begleitet Menschen mit Behinderung in Hinblick auf Integration in die Arbeitswelt. Ausgehend von ihrer aktuellen Situation und den individuellen Fähigkeiten der Betreuten werden gemeinsam geeignete Möglichkeiten gesucht, um in die private Arbeitswelt einzusteigen. 

Immer wieder entstehen dabei sehr schöne Projekte, wie zum Beispiel auch im Lebensmittelgeschäft WEWA in Mühlen in Taufers: Seit fast zwei Jahren arbeitet dort Daniela, eine Betreute der Reha-Werkstatt St. Georgen der Bezirksgemeinschaft Pustertal. Sie kümmert sich um die Regalbetreuung, hilft im Magazin mit und unterstützt ihre Kolleginnen bei anfallenden Aufräumarbeiten. Während Daniela ursprünglich an zwei Vormittagen in der Woche im Lebensmittelgeschäft in Mühlen mithalf, sind es seit März 2025 bereits drei Vormittage die Woche. Mit der Verlängerung des Arbeitsbeschäftigungsprojektes im März wird sogar noch ein weiterer Vormittag dazukommen. Dies zeigt, wie bereichernd das Beschäftigungsprojekt für den Betrieb, die dort beschäftigten Mitarbeiterinnen und auch für Daniela selbst ist. Dabei war es zu Beginn noch ganz anders:


Vorsichtiger Start

Als Daniela mit ihrer Bezugsperson von Arbeit + zum ersten Mal über eine mögliche Arbeitsbeschäftigung gesprochen hat, war sie sehr skeptisch. Sie hatte bei vergangenen Praktika nicht gute Erfahrungen gemacht und hatte Angst, dass sich diese wiederholen würden. Daniela traute sich wenig zu, zweifelte an sich und ihren Fähigkeiten. Trotzdem wagte sie mutig den ersten Schritt und begann ihre Tätigkeit im Lebensmittelgeschäft WEWA in Mühlen. Das Feingefühl ihres Chefs, Walter Weger und die hohe Sozialkompetenz ihrer Bezugsperson vor Ort gaben ihr von Anfang an ein gutes Gefühl. Daniela verstand sofort: „Das Arbeitsklima im WEWA Markt ist gut, der Chef ist zu seinen Angestellten sehr nett und hat viel Humor.“ Zudem spürte Daniela schnell, dass es auch ihre Kolleginnen gut mit ihr meinen und sie unterstützen.


Gute Fortschritte

Im Laufe der Beschäftigung fühlte sich Daniela immer wohler im Geschäft und freute sich auch immer auf ihre Arbeit. Sie hat bereits in den ersten Monaten sehr viel dazugelernt und hat verstanden, was wichtig bei ihrer Arbeit ist. Ihre Kolleginnen schätzten ihre Hilfe und auch in der Gesellschaft erfährt sie positives Feedback und Anerkennung.


Arbeitsinklusion als Chance

Über das Arbeitsbeschäftigungsprojekt freut sich nicht nur Daniela sehr. Auch Walter Weger und das Team vom WEWA Markt verbuchen das Projekt als vollen Erfolg. Geschäftsführer Weger sagt: „Wir sind froh über die Hilfe, die wir mit Daniela haben und schätzen es, dass sie Teil unseres Teams ist!“ Allen Betrieben, welche die Möglichkeit haben, sich mit dem nötigen Feingefühl um die eigenen Mitarbeitenden zu kümmern, kann Walter Weger ein solches Arbeitsbeschäftigungsprojekt nur empfehlen.

Über dieses Feedback freut sich auch das Team von Arbeit +. Das Wichtigste bei all den Arbeitsbeschäftigungsprojekten ist immer, dass es für alle Beteiligten passt und sich alle dabei wohlfühlen. Wenn das der Fall ist, dann kommt es auch vor, dass ein Projekt in eine Festanstellung im Betrieb übergeht. Im Beispiel von Daniela scheint dieser Schritt auch irgendwann Thema zu werden.

Infos zu möglichen Beschäftigungsprojekten erhalten Betriebe direkt beim Dienst Arbeit + der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Pustertal:

Adresse: Dantestraße 2 M, 39031 Bruneck (BZ)

Telefon: 0474 537892

Email: arbeit.plus.lavoro@bzgpust.it

24.02.2026

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